Das ´Ökumenische bleibt dran…

Ein wichtiges Stadtteilprojekt wechselte nun auch ganz offiziell den Träger und hat seine Heimat unter unserem Dach gefunden.Wir berichteten bereits im Januar.

 

Das Ökumenische Kinder- und Jugendhaus ist nun komplett zuständig für das V.I.P.eers-Projekt. In disesem Projekt der aufsuchenden, mobilen Jugendarbeit kümmern sich junge Erwachsene um Kinder und Jugend (-cliquen) in Darmstadt-Kranichstein sowie stadtweit in Öffentlichen Räumen (z.B. Orangerie, Herrngarten, etc.): Die V.I.P.eers sind durchschnittlich 7 bis 8 Stunden pro Woche unterwegs. Die Zeiten sind an die je aktuellen Erfordernisse angepasst“

 

In diesem Sommer kümmern sich die V.I.P.eers unter anderem verstärkt um die Situation im Ökumenischen Gemeindezentrum. Dort kommt es in Wellenbewegungen zu Müllproblemen und manch anderem Ärgernis.

 

Mit Wellen haben wir es ja in diesen Pandemie-Zeiten öfters zu tun.

 

So wurden die V.I.P.eers schon seit letztem Jahr von der Stadt ‚gebucht‘,, um in den Parks mit zu helfen, dass ein friedvolles Miteinander während der Corona-Pandemie möglich ist.

Mit viel Ausdauer gehen sie dort zur Sache, was in letzter Zeit verstärkt auf öffentliches Interesse stieß.

So berichtete das Darmstädter Echo am 16. Juni über die Arbeit der V.I.P.eers und führte in unserem Haus ein ausführliches Interview mit den Beteiligten.

 

Es folgte eine Videoreportage der Hessenschau am 20. Juni, bei der die V.I.P.eers während ihrer Arbeit (jeden Freitag und Samstag-abend) in Herrngarten und Orangerie begleitet wurden.

Ca. Eine Woche später folgte ein Radio-Interview des Senders „youfm“.

 

Am 29. Juli hieß es auszugsweise im Darmstädter Echo:

 

„Die dafür geschulten VIPeers bieten den jungen Menschen Gespräche an, verteilen Masken, Müllbeutel, Wasser und Obst. Die Ehrenamtlichen sensibilisieren außerdem für Müllvermeidung, Infektionsschutz sowie Lärmbelastung …

Positives berichtet auch Andreas Krauß. Er ist der evangelische Leiter des ökumenischen Kinder- und Jugendhauses Kranichstein … Nach jedem Wochenende schreiben die VIPeers einen Bericht über ihre Eindrücke. In einem der aktuellsten steht, dass bis zu 15 Jugendliche geholfen haben Müll einzusammeln.“

 

An dieser wertvollen Arbeit bleiben wir im Stadtteil und stadtweit dran. Dies ist auch der Wunsch des Jugendamts.

 

Bild 1- Unterschrift: Imke Jung-Kroh, Jugendamtsleiterin -Vierte von links

 

Bei einem Treffen mit der Jugendamtsleitung Mitte Juli wurden die nächsten Schritte besprochen, denn ‚steter Tropfen höhlt den Stein‘. Ernsthaftes, langfristiges Engagement sowie Medienpäsenz sind hierbei wichtige Gelingensfaktoren.

 

Dran bleiben am Thema Ehrenamtliches Engagement ist grundsätzlich ein wichtiges Thema im ‚Ökumenischen.

 

Im Rahmen der Verleihung der Ehrenurkunde für verdiente Jugendliche und junge Menschen wurden zwei Gruppen aus unserem Haus ausgezeichnet. Dies geschah in festlicher Form am 9. Juli im Jagdschloss Kranichstein. Insgesamt zehn Einzelpersonen und drei Gruppen wurden ausgezeichnet. Darunter ‚unsere‘ Mädchengruppe, die im Winter Spenden einsammelte und neben vielem anderem Kinder-Spielpakete für das Darmstädter Frauenhaus zusammenstellte und überbrachte.

Dazu zwei Nachwuchs-V.I.P.eers, die – wie oben beschrieben – besonders in den Darmstädter Parks aktiv sind.

Im Namen des Magistrats verlieh Bürgermeisterin Akdeniz die Ehrenurkunden und Preise.

 

Bild 2 – Unterschrift: Bürgermeisterin Akdeniz – zweite von rechts

 

Alle sind sehr stolz auf diese Ehrung. Das dürfen sie auch sein, denn es ist ein Ansporn / ein Auftrag weiter zu machen.

Elias Ayoubi, einer der V.I.P.eers, fand zum Ende der Veranstaltung sehr passende Worte wenn er sagte, „Alle ehrenamtlich heute Ausgezeichneten sollten bei anderen Jugendlichen für Engagement werben, damit ein angenehmes Zusammenleben noch besser gelingt.

 

Bild 3 – Unterschrift: Ehren-Urkunde